Wir freuen uns sehr, dass wir mit Steirer, Mika & Comp. eine Unterstützerin unserer FC Gloria Filmpreise gewinnen konnten, die uns im Rahmen des Sponsorings die Gelegenheit bietet, ein exklusives Angebot an Frauen in der Filmbranche weiterzugeben:

Steuertipps für filmschaffende Frauen – Gratis-Gruppenberatung / Women* only
Ein Steirer, Mika & Comp. N(u)etzwerk-Event in Kooperation mit FC Gloria
19. September 2018, 17.30-19.30 Uhr
1010 Wien, Franz-Josefs Kai 53
Anmeldung bis 14.9.2018 unter: office@steirer-mika.at

Petra Egger, Expertin in Steuersachen für die Filmbranche und geschäftsführende Gesellschafterin bei Steirer, Mika & Comp., gibt Tipps zum letzten Quartal und beantwortet Steuerfragen.
Diese Beratung ist der Auftakt einer Reihe mit mehreren Terminen, die 1x pro Quartal stattfinden werden und die filmschaffende Frauen kostenlos wahrnehmen können.

Diese Gruppenberatung ist ausgebucht, wir planen bereits die nächste im Jänner 2018. Bei Interesse schicken Sie bitte Ihre Emailadresse an office@steirer-mika.at, sodass Sie rechtzeitig informiert werden können. Wir werden die nächste Gruppenberatung auch wieder auf Facebook und unserer Website ankündigen.

Vorab hat uns Petra Egger schon einen Steuer-Tipp zur Verfügung gestellt:

Lohnnebenkosten für Gesellschafter-Geschäftsführer_innen

Für die Bezüge von Geschäftsführer_innen fallen ebenso wie für die Gehälter der Mitarbeiter_innen Lohnnebenkosten an. Auch wesentlich beteiligte Gesellschafter-Geschäftsführer_innen werden hier wie Dienstnehmer_innen behandelt und sind lohnnebenkostenpflichtig. Dies gilt unabhängig vom Beteiligungsausmaß.

In der Filmproduktion verrechnen Gesellschafter-Geschäftsführer_innen oft Honorare an ihre GmbH für die Produzententätigkeit oder auch für Drehbuch, Regie oder sonstige Leistungen im Rahmen der Filmproduktion. Auch wenn es sich dabei nicht um eine Vergütung für die eigentliche Geschäftsführung sondern um eine operative Tätigkeit für die Gesellschaft handelt, fallen Lohnnebenkosten an.

In letzter Zeit wird im Rahmen von Lohnabgabenprüfungen auf derartige Fälle besonderes Augenmerk gelegt. Das Risiko einer Nachzahlung beläuft sich dann auf 7,5% der ausbezahlten Honorare. Es sind dies 4,1% Dienstgeberbeitrag zum Familienlastenausgleichsfond, der Zuschlag zu diesem Dienstgeberbeitrag in Höhe von 0,4% sowie die Kommunalsteuer mit 3%.