{"id":254,"date":"2018-02-16T17:16:57","date_gmt":"2018-02-16T16:16:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/?post_type=project&#038;p=254"},"modified":"2020-01-29T23:10:21","modified_gmt":"2020-01-29T22:10:21","slug":"kostuembildnerin","status":"publish","type":"project","link":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/project\/kostuembildnerin\/","title":{"rendered":"Kost\u00fcmbildnerin"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section bb_built=&#8220;1&#8243;][et_pb_row][et_pb_column type=&#8220;2_3&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.0.100&#8243; background_layout=&#8220;light&#8220;]<\/p>\n<h2>Kost\u00fcmbildnerin<\/h2>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_gallery _builder_version=&#8220;3.0.100&#8243; posts_number=&#8220;3&#8243; show_title_and_caption=&#8220;on&#8220; show_pagination=&#8220;on&#8220; gallery_ids=&#8220;689,1281&#8243; fullwidth=&#8220;on&#8220; orientation=&#8220;landscape&#8220; zoom_icon_color=&#8220;#ff4530&#8243; hover_overlay_color=&#8220;rgba(255,255,255,0.9)&#8220; background_layout=&#8220;light&#8220; pagination_font_size_tablet=&#8220;51&#8243; pagination_line_height_tablet=&#8220;2&#8243; custom_margin=&#8220;||0px|&#8220; custom_padding=&#8220;||0px|&#8220; \/][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.0.100&#8243; background_layout=&#8220;light&#8220;]<\/p>\n<h6>Letzte Adaptionen der Maskenbildnerin B\u00e9atrice Stephany f\u00fcr das Kost\u00fcm von Uli Simon am Set von MappaMundi, \u00a9 Bady Minck\/ Amour Fou<\/p>\n<p>Kost\u00fcmbildernin Monika Buttinger<\/h6>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243;][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.0.100&#8243; background_layout=&#8220;light&#8220;]<\/p>\n<p>Die Kost\u00fcmbildnerin ist die k\u00fcnstlerisch und konzeptionell eigenverantwortliche Gestalterin s\u00e4mtlicher Kost\u00fcme eines Filmwerkes, im Einzelnen wie in der Gesamtheit ihrer Erscheinung und Darstellung. Das Kost\u00fcmbild ist das Ergebnis eines individuellen Sch\u00f6pfungs- und Entwicklungsprozesses, der sich durch die gesamte Produktionszeit eines Filmwerkes hindurch fortsetzt.<\/p>\n<p>Die Kost\u00fcmbildnerin bestimmt ma\u00dfgeblich das visuelle Erscheinungsbild der im Film agierenden Figuren und gestaltet das Gesamtkunstwerk Film mit. Die Kost\u00fcmbildnerin realisiert im Dialog mit der Regisseurin, der Szenenbildnerin, der Kamerafrau und den Schauspielerinnen die Umsetzung geschriebener Inhalte, Geschichten und Gegebenheiten in visuell erfassbare Lebenswelten.<\/p>\n<p>Sie leistet selbst\u00e4ndig die Realisierung des Kost\u00fcmbildes als Teil des gesamten Filmwerkes, von den allerersten Schritten der formalen Rollen- und Charakterfindung \u00fcber die Umsetzung des daraus zu erarbeitenden Kost\u00fcmkonzeptes, dessen Weiterentwicklung und Vervollst\u00e4ndigung w\u00e4hrend der Drehzeit bis hin zur Aufl\u00f6sung und Abwicklung der Kost\u00fcmabteilung nach Beendigung der Dreharbeiten.<\/p>\n<p>Die Kost\u00fcmbildnerin verantwortet ihren mit der Produktionsfirma abgesprochenen Etat, die F\u00fchrung der Mitarbeiterinnen der Kost\u00fcmabteilung inklusive der kost\u00fcmspezifischen Zulieferinnen und Herstellerinnen und gew\u00e4hrleistet in enger Zusammenarbeit mit allen anderen Abteilungen einer Filmproduktion den reibungslosen Ablauf der Dreharbeiten in ihrem Bereich.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_accordion _builder_version=&#8220;3.0.100&#8243;][et_pb_accordion_item _builder_version=&#8220;3.0.100&#8243; title=&#8220;AUFGABEN&#8220; use_background_color_gradient=&#8220;off&#8220; background_color_gradient_start=&#8220;#2b87da&#8220; background_color_gradient_end=&#8220;#29c4a9&#8243; background_color_gradient_type=&#8220;linear&#8220; background_color_gradient_direction=&#8220;180deg&#8220; background_color_gradient_direction_radial=&#8220;center&#8220; background_color_gradient_start_position=&#8220;0%&#8220; background_color_gradient_end_position=&#8220;100%&#8220; background_color_gradient_overlays_image=&#8220;off&#8220; parallax=&#8220;off&#8220; parallax_method=&#8220;on&#8220; background_size=&#8220;cover&#8220; background_position=&#8220;center&#8220; background_repeat=&#8220;no-repeat&#8220; background_blend=&#8220;normal&#8220; allow_player_pause=&#8220;off&#8220; background_video_pause_outside_viewport=&#8220;on&#8220; text_shadow_style=&#8220;none&#8220; box_shadow_style=&#8220;none&#8220;]<\/p>\n<p><strong>Vor der Drehzeit:<\/strong><br \/>\nNach dem ersten Lesen des Drehbuches oder Treatments f\u00fchrt die Kost\u00fcmbildnerin Gespr\u00e4che mit der Produktion \u00fcber Vertragsangelegenheiten, Zeitplanung und Umfang bzw. Zusammenstellung der Kost\u00fcmabteilung, Gr\u00f6\u00dfe, Lage und Ausstattung der von der Produktion bereitzustellenden Kost\u00fcmr\u00e4ume. Falls nicht bereits geschehen, bespricht die Kost\u00fcmbildnerin mit der Regisseurin die Eckpunkte der Handlung und Anlage des Drehbuches.<\/p>\n<p>Die szenen- und charakterweise Aufschl\u00fcsselung des Drehbuches, die Einordnung der Handlung in eine bestimmte Epoche, ein Milieu, eine Stimmung, ein Lebensgef\u00fchl, kurz: der Kontext der Handlung bildet die Grundlage f\u00fcr die Entwicklung lebendiger, echter Figuren. Gespr\u00e4che mit der Szenenbildnerin bringen Austausch und Erg\u00e4nzung zu den imagin\u00e4ren Welten und Lebensr\u00e4umen des entstehenden Filmwerkes.<\/p>\n<p>Konkrete Recherchen zum Thema des Filmes, der Historie, den Menschen der Zeitgeschichte, bestimmten Gegebenheiten oder besonderen Anforderungen finden in Museen, allgemeinen und spezialisierten Bibliotheken, Archiven, im Internet und \u201eauf der Stra\u00dfe\u201c statt.<\/p>\n<p>Stimmungsbilder, sog. Mood Boards, werden zusammengestellt und enthalten neben Ergebnissen der Recherche erste Kost\u00fcmentw\u00fcrfe, Collagen, Fotos, Stoffe und andere Materialen. Diese Sammlung visualisiert die ersten Schritte in der Entstehung des Kost\u00fcmbildes und beginnt, die Figuren der Handlung \u201esichtbar\u201c zu machen.<\/p>\n<p>Auf Grundlage der ersten Entw\u00fcrfe von Kost\u00fcm- und Szenenbild werden sich Kost\u00fcmbildnerin, Szenenbildnerin, Regisseurin und Kamerafrau \u00fcber das optische Konzept des Filmwerkes abstimmen.<\/p>\n<p>Nach Ma\u00dfgabe der Regisseurin bzw. der Produzentin k\u00f6nnen diese Vorentw\u00fcrfe auch den Redaktionen auftraggebender Sender vorgestellt werden.<\/p>\n<p>Die Kost\u00fcmbildnerin erstellt eine vorl\u00e4ufige Kostensch\u00e4tzung und bespricht sich mit der Produktionsleitung \u00fcber den Kost\u00fcmetat bzw. notwendige und zu diesem Zeitpunkt noch m\u00f6gliche Anpassungen und Einsparungen, z.B. die Anzahl zu bekleidender Statistinnen, Stuntleute, Doubles o.\u00e4. betreffend.<\/p>\n<p>Je nach Umfang des Projektes nimmt das Team der Kost\u00fcmabteilung seine Arbeit auf: Assistentinnen sind die n\u00e4chsten Mitarbeiterinnen der Kost\u00fcmbildnerin, \u00fcbernehmen den gr\u00f6\u00dften Teil der Organisation in der Kost\u00fcmabteilung, fungieren als Schnittstelle zu den anderen Departments und sind der Kost\u00fcmbildnerin wichtige Unterst\u00fctzung im kreativen Prozess des Kost\u00fcmbildes und dessen Umsetzung.<\/p>\n<p>Costume Supervisor leiten bei gro\u00dfen Projekten die Kost\u00fcmabteilung logistisch und organisatorisch, dokumentieren und \u00fcberwachen das Budget.<\/p>\n<p>Die praktische Umsetzung des Kost\u00fcmkonzeptes hat, je nach Art und Spielzeit des Projektes, unterschiedliche Schwerpunkte. Die Kost\u00fcmbildnerin leiht und kauft, f\u00e4rbt und patiniert, zerst\u00f6rt und repariert, besucht Flohm\u00e4rkte und l\u00e4sst anfertigen.<\/p>\n<p>In jedem Falle: man entwirft, sucht, findet, kombiniert Stoffe, Einzelteile, ganze Kost\u00fcme, Accessoires, Schuhe. Die Kost\u00fcmbildnerin bespricht sich mit den Schauspielerinnenn \u00fcber deren k\u00f6rperliche, fig\u00fcrliche Eigenheiten sowie die Eigenheiten der Rolle, \u00fcberpr\u00fcft vor, w\u00e4hrend und nach den Anproben die Wirkung und Zusammenstellung der Kost\u00fcmteile, entwickelt Ideen weiter, addiert, komplettiert und rundet das Gesamtbild St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck ab.<\/p>\n<p>Die Kost\u00fcmanproben geh\u00f6ren mithin zum spannendsten und dynamischsten Teil der Kreativarbeit, haben in ihrem Verlauf und in ihrem Ergebnis Einfluss auf Dramaturgie der Geschichte und Rollenfindung der Figuren. Das Kleidungsst\u00fcck wird zum Kost\u00fcm, die Ganzheit der Kost\u00fcme zum Kost\u00fcmbild, wenn mit den Personen, dem Szenenbild, der Inszenierung und dem Blickwinkel auf die Szene ein glaubw\u00fcrdiges, homogenes Ganzes entsteht, ohne die Individualit\u00e4t der Charaktere zu verraten.<\/p>\n<p>Diese Glaubw\u00fcrdigkeit der Kost\u00fcme im Spannungsfeld der Figuren und R\u00e4ume wird perfektioniert, indem auch alle Kleinrollen und Statistinnen als wichtige und relevante Vermittler einer Epoche, eines Milieus ausgestaltet und wahrgenommen werden.<\/p>\n<p>Die Kost\u00fcmbildnerin setzt den kreativen Prozess und die laufende Weiterentwicklung am Gesamtbild w\u00e4hrend der gesamten Produktionsdauer fort.<\/p>\n<p>Heutige Produktionsabl\u00e4ufe und Zeitvorgaben erfordern die laufende Weiterarbeit an einem zuvor sorgf\u00e4ltig konzeptionierten Mosaik, das erst mit dem letzten gedrehten Bild und dem letzten angedrehten Kost\u00fcm des Filmwerkes vollst\u00e4ndig ist.<\/p>\n<p><strong>W\u00e4hrend der Drehzeit:<\/strong><br \/>\nDie Kost\u00fcmbildnerin wird ihre Arbeit im Hinblick auf neue Rollen und Drehorte, ge\u00e4nderte Szenen etc. laufend \u00fcberpr\u00fcfen und gegebenenfalls anpassen oder ihrerseits auf eine n\u00f6tige Anpassung in einem anderen Bereich hinwirken.<\/p>\n<p>Jeder Vorgang in Bezug auf die Beschaffung der Kost\u00fcme, sei es Kauf oder Miete, muss durch Unterlagen wie Liefer- oder R\u00fccklieferscheine, Kaufbelege, Verbleibnachweise etc. l\u00fcckenlos nachvollziehbar und belegbar sein. Abgedrehte und nicht mehr ben\u00f6tigte Kost\u00fcme werden, wenn m\u00f6glich, laufend zur\u00fcckgeliefert.<\/p>\n<p>Die Kost\u00fcmbildnerin gibt der Produktion fortlaufend Auskunft \u00fcber den Stand der Kosten in ihrer Abteilung und weist rechtzeitig auf eine drohende \u00dcberschreitung des Etats hin. Sie wird bem\u00fcht sein, in allen Schwierigkeiten auf L\u00f6sungen im Dialog mit der Produktion und im Sinne der Qualit\u00e4t des Filmwerkes hinzuarbeiten.<\/p>\n<p>Die Kost\u00fcmbildnerin unterst\u00fctzt die Produktion nach bestem Wissen bei der Einhaltung der Arbeitsrechts- und Arbeitsschutzvorschriften in der Kost\u00fcmabteilung und ist gehalten, sich selbst und ihre bei der Produktion besch\u00e4ftigten Kolleginnen und Mitarbeiterinnen f\u00fcr alle Belange der Arbeitssicherheit zu sensibilisieren.<\/p>\n<p><strong>Nach dem Dreh:<\/strong><br \/>\nDer aufgebaute Betrieb muss innerhalb kurzer Zeit wieder aufgel\u00f6st werden; geliehene Kost\u00fcme werden gegebenenfalls aufgearbeitet und zur\u00fcckgeliefert, fehlende Kost\u00fcme ersetzt, Lieferscheine und Rechnungen der Fundi \u00fcberpr\u00fcft und abgezeichnet. Der eventuelle Verkauf von Kost\u00fcmen wird \u00fcberwacht und aufgelistet. Noch brauchbare Kost\u00fcme werden gereinigt in einen produktionseigenen Fundus eingelagert, mit genauer Dokumentation an die Auftragssenderin geschickt oder in Absprache mit der Produktion verkauft bzw. einem karitativen Zweck zugef\u00fchrt. Stark patinierte oder benutzte Kleidung, W\u00e4sche oder anderweitig nicht weiterverwendbare Artikel werden entsorgt. Im Falle zu erwartender Nachdreharbeiten sind die entsprechenden Kost\u00fcme gesondert zu verwahren. Die Maschinen, Fahrzeuge und Hilfsmittel der Kost\u00fcmabteilung werden je nach ihrer Herkunft zur\u00fcckgeliefert.<\/p>\n<p>Meist zum Schluss wird die letzte noch offene Teilabrechnung des Kost\u00fcmetats vorgenommen, das Verrechnungsgeldkonto wird von der Filmgesch\u00e4ftsf\u00fchrung ausgeglichen. Die Kost\u00fcmbildnerin h\u00e4ndigt der Produktion einen Endkostenstand bzw. eine Auflistung der Anzahl und H\u00f6he noch ausstehender Rechnungen aus.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item _builder_version=&#8220;3.0.100&#8243; title=&#8220;ANFORDERUNGEN&#8220; use_background_color_gradient=&#8220;off&#8220; background_color_gradient_start=&#8220;#2b87da&#8220; background_color_gradient_end=&#8220;#29c4a9&#8243; background_color_gradient_type=&#8220;linear&#8220; background_color_gradient_direction=&#8220;180deg&#8220; background_color_gradient_direction_radial=&#8220;center&#8220; background_color_gradient_start_position=&#8220;0%&#8220; background_color_gradient_end_position=&#8220;100%&#8220; background_color_gradient_overlays_image=&#8220;off&#8220; parallax=&#8220;off&#8220; parallax_method=&#8220;on&#8220; background_size=&#8220;cover&#8220; background_position=&#8220;center&#8220; background_repeat=&#8220;no-repeat&#8220; background_blend=&#8220;normal&#8220; allow_player_pause=&#8220;off&#8220; background_video_pause_outside_viewport=&#8220;on&#8220; text_shadow_style=&#8220;none&#8220; box_shadow_style=&#8220;none&#8220;]<\/p>\n<p>Entscheidende Berufsvoraussetzung ist die F\u00e4higkeit, die projektabh\u00e4ngig wechselnden Anforderungen als Leiterin des Kost\u00fcmteams nicht nur in kreativ-sch\u00f6pferischer, sondern auch in logistischer, organisatorischer und zwischenmenschlicher Hinsicht erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen. Dies erfordert ein hohes Ma\u00df an Fachkompetenz, sozialer Kompetenz und Flexibilit\u00e4t.<\/p>\n<p>Unerl\u00e4sslich sind eine umfassende Allgemeinbildung, fundierte Kenntnisse auf dem Gebiet der Kunst- und Kulturgeschichte sowie ein hohes Ma\u00df an Aufmerksamkeit und Interesse in allen Bereichen politischer und soziologischer Stil- und Kulturpr\u00e4gung. Spezielle kost\u00fcmgeschichtliche Vorbildung inklusive breitgef\u00e4cherter Stil- und Milieukenntnisse sind ebenso unabdingbar wie handwerkliches Fachwissen in allen Bereichen der Schneidertechnik, Schnittgestaltung, Textilherstellung und -bearbeitung sowie deren formale wie inhaltliche Auswirkung auf die Figur im Raum: die strenge Schnitt- oder Faltenf\u00fchrung eines Kleides, die bewusste Auswahl des kaltgrauen steifen Stoffes f\u00fcr ein Kost\u00fcm f\u00fchren gezielt zu einer bestimmten Verhaltensform und damit Wirkung der filmischen Figur. Das Kost\u00fcm vermittelt H\u00e4rte und Unbeweglichkeit oder, im entgegengesetzten Falle, Weichheit und Verletzlichkeit aus sich selbst heraus und im Spiel der Rolle. Stoffe und Materialien liegen direkt auf der Haut, k\u00f6nnen Wohl- und Unwohlsein hervorrufen, transportieren St\u00e4rke und Schw\u00e4che, beeinflussen ganz direkt die Ausstrahlung der Figur und pr\u00e4gen als Kost\u00fcm in Farbe, Schnitt und Struktur die authentische Wirkung der Figur im szenischen Raum.<\/p>\n<p>Ebenso ist das Wissen um Farben, Licht und deren (Wechsel-) Wirkung von grundlegender Bedeutung f\u00fcr den Kost\u00fcmbildner und muss mit den entsprechenden Gestaltungselementen im Szenenbild und der Kameraf\u00fchrung in Beziehung gesetzt werden.<\/p>\n<p>Dramaturgisches Denken bis in alle Teile des Werkes hinein rundet die F\u00e4higkeit ab, die authentische Umsetzung einer Geschichte im Film mitzugestalten.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item _builder_version=&#8220;3.0.100&#8243; title=&#8220;AUSBILDUNG&#8220; use_background_color_gradient=&#8220;off&#8220; background_color_gradient_start=&#8220;#2b87da&#8220; background_color_gradient_end=&#8220;#29c4a9&#8243; background_color_gradient_type=&#8220;linear&#8220; background_color_gradient_direction=&#8220;180deg&#8220; background_color_gradient_direction_radial=&#8220;center&#8220; background_color_gradient_start_position=&#8220;0%&#8220; background_color_gradient_end_position=&#8220;100%&#8220; background_color_gradient_overlays_image=&#8220;off&#8220; parallax=&#8220;off&#8220; parallax_method=&#8220;on&#8220; background_size=&#8220;cover&#8220; background_position=&#8220;center&#8220; background_repeat=&#8220;no-repeat&#8220; background_blend=&#8220;normal&#8220; allow_player_pause=&#8220;off&#8220; background_video_pause_outside_viewport=&#8220;on&#8220; text_shadow_style=&#8220;none&#8220; box_shadow_style=&#8220;none&#8220;]<\/p>\n<p>Die Berufsbezeichnung Kost\u00fcmbildnerin ist nach wie vor weder staatlich anerkannt noch gesetzlich gesch\u00fctzt. Die meisten Kost\u00fcmbildnerinnen haben eine Ausbildung in einem artverwandten gestalterischen Beruf durchlaufen, etwa in einer Berufsfachschule oder Fachhochschule im Bereich Mode bzw. Design oder sie haben eine handwerkliche Ausbildung zum Damen- oder Herrenschneider bis zur Gewandmeisterei absolviert.<\/p>\n<p>Verschiedene Kunsthochschulen bieten Studieng\u00e4nge f\u00fcr B\u00fchnenbild und\/oder Kost\u00fcmbild an; seit einigen Jahren gibt es auch Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten zur Kost\u00fcmbildnerin zus\u00e4tzlich zu einer bereits absolvierten Berufsausbildung.<\/p>\n<p>Letztlich sind praktische Erfahrungen als Garderobiere am Filmset und eine geraume Zeit als Assistenz an der Seite einer erfahrenen Kost\u00fcmbildnerin durch nichts zu ersetzen. Sie gew\u00e4hrleisten eine solide Basis f\u00fcr die weitere Entwicklung und die M\u00f6glichkeit, einen gr\u00fcndlichen Einblick in die Anforderungen dieses Berufes zu nehmen.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][\/et_pb_accordion][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><div class=\"et_pb_row et_pb_row_0 et_pb_row_empty\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div> Kost\u00fcmbildnerin Letzte Adaptionen der Maskenbildnerin B\u00e9atrice Stephany f\u00fcr das Kost\u00fcm von Uli Simon am Set von MappaMundi, \u00a9 Bady Minck\/ Amour Fou Kost\u00fcmbildernin Monika Buttinger <div class=\"et_pb_row et_pb_row_1 et_pb_row_empty\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div> Die Kost\u00fcmbildnerin ist die k\u00fcnstlerisch und konzeptionell eigenverantwortliche Gestalterin s\u00e4mtlicher Kost\u00fcme eines Filmwerkes, im Einzelnen wie in der Gesamtheit ihrer Erscheinung und Darstellung. 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Die Kost\u00fcmbildnerin realisiert im Dialog mit der Regisseurin, der Szenenbildnerin, der Kamerafrau und den Schauspielerinnen die Umsetzung geschriebener Inhalte, Geschichten und Gegebenheiten in visuell erfassbare Lebenswelten.<\/p><p>Sie leistet selbst\u00e4ndig die Realisierung des Kost\u00fcmbildes als Teil des gesamten Filmwerkes, von den allerersten Schritten der formalen Rollen- und Charakterfindung \u00fcber die Umsetzung des daraus zu erarbeitenden Kost\u00fcmkonzeptes, dessen Weiterentwicklung und Vervollst\u00e4ndigung w\u00e4hrend der Drehzeit bis hin zur Aufl\u00f6sung und Abwicklung der Kost\u00fcmabteilung nach Beendigung der Dreharbeiten.<\/p><p>Die Kost\u00fcmbildnerin verantwortet ihren mit der Produktionsfirma abgesprochenen Etat, die F\u00fchrung der Mitarbeiterinnen der Kost\u00fcmabteilung inklusive der kost\u00fcmspezifischen Zulieferinnen und Herstellerinnen und gew\u00e4hrleistet in enger Zusammenarbeit mit allen anderen Abteilungen einer Filmproduktion den reibungslosen Ablauf der Dreharbeiten in ihrem Bereich.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>ANFORDERUNGEN<br \/>Entscheidende Berufsvoraussetzung ist die F\u00e4higkeit, die projektabh\u00e4ngig wechselnden Anforderungen als Leiterin des Kost\u00fcmteams nicht nur in kreativ-sch\u00f6pferischer, sondern auch in logistischer, organisatorischer und zwischenmenschlicher Hinsicht erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen. Dies erfordert ein hohes Ma\u00df an Fachkompetenz, sozialer Kompetenz und Flexibilit\u00e4t.<\/p><p>Unerl\u00e4sslich sind eine umfassende Allgemeinbildung, fundierte Kenntnisse auf dem Gebiet der Kunst- und Kulturgeschichte sowie ein hohes Ma\u00df an Aufmerksamkeit und Interesse in allen Bereichen politischer und soziologischer Stil- und Kulturpr\u00e4gung. Spezielle kost\u00fcmgeschichtliche Vorbildung inklusive breitgef\u00e4cherter Stil- und Milieukenntnisse sind ebenso unabdingbar wie handwerkliches Fachwissen in allen Bereichen der Schneidertechnik, Schnittgestaltung, Textilherstellung und -bearbeitung sowie deren formale wie inhaltliche Auswirkung auf die Figur im Raum: die strenge Schnitt- oder Faltenf\u00fchrung eines Kleides, die bewusste Auswahl des kaltgrauen steifen Stoffes f\u00fcr ein Kost\u00fcm f\u00fchren gezielt zu einer bestimmten Verhaltensform und damit Wirkung der filmischen Figur. Das Kost\u00fcm vermittelt H\u00e4rte und Unbeweglichkeit oder, im entgegengesetzten Falle, Weichheit und Verletzlichkeit aus sich selbst heraus und im Spiel der Rolle. Stoffe und Materialien liegen direkt auf der Haut, k\u00f6nnen Wohl- und Unwohlsein hervorrufen, transportieren St\u00e4rke und Schw\u00e4che, beeinflussen ganz direkt die Ausstrahlung der Figur und pr\u00e4gen als Kost\u00fcm in Farbe, Schnitt und Struktur die authentische Wirkung der Figur im szenischen Raum.<\/p><p>Ebenso ist das Wissen um Farben, Licht und deren (Wechsel-) Wirkung von grundlegender Bedeutung f\u00fcr den Kost\u00fcmbildner und muss mit den entsprechenden Gestaltungselementen im Szenenbild und der Kameraf\u00fchrung in Beziehung gesetzt werden.<\/p><p>Dramaturgisches Denken bis in alle Teile des Werkes hinein rundet die F\u00e4higkeit ab, die authentische Umsetzung einer Geschichte im Film mitzugestalten.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>AUFGABEN<\/p><p>Vor der Drehzeit:<br \/>Nach dem ersten Lesen des Drehbuches oder Treatments f\u00fchrt die Kost\u00fcmbildnerin Gespr\u00e4che mit der Produktion \u00fcber Vertragsangelegenheiten, Zeitplanung und Umfang bzw. Zusammenstellung der Kost\u00fcmabteilung, Gr\u00f6\u00dfe, Lage und Ausstattung der von der Produktion bereitzustellenden Kost\u00fcmr\u00e4ume. Falls nicht bereits geschehen, bespricht die Kost\u00fcmbildnerin mit der Regisseurin die Eckpunkte der Handlung und Anlage des Drehbuches.<\/p><p>Die szenen- und charakterweise Aufschl\u00fcsselung des Drehbuches, die Einordnung der Handlung in eine bestimmte Epoche, ein Milieu, eine Stimmung, ein Lebensgef\u00fchl, kurz: der Kontext der Handlung bildet die Grundlage f\u00fcr die Entwicklung lebendiger, echter Figuren. Gespr\u00e4che mit der Szenenbildnerin bringen Austausch und Erg\u00e4nzung zu den imagin\u00e4ren Welten und Lebensr\u00e4umen des entstehenden Filmwerkes.<\/p><p>Konkrete Recherchen zum Thema des Filmes, der Historie, den Menschen der Zeitgeschichte, bestimmten Gegebenheiten oder besonderen Anforderungen finden in Museen, allgemeinen und spezialisierten Bibliotheken, Archiven, im Internet und \u201eauf der Stra\u00dfe\u201c statt.<\/p><p>Stimmungsbilder, sog. Mood Boards, werden zusammengestellt und enthalten neben Ergebnissen der Recherche erste Kost\u00fcmentw\u00fcrfe, Collagen, Fotos, Stoffe und andere Materialen. Diese Sammlung visualisiert die ersten Schritte in der Entstehung des Kost\u00fcmbildes und beginnt, die Figuren der Handlung \u201esichtbar\u201c zu machen.<\/p><p>Auf Grundlage der ersten Entw\u00fcrfe von Kost\u00fcm- und Szenenbild werden sich Kost\u00fcmbildnerin, Szenenbildnerin, Regisseurin und Kamerafrau \u00fcber das optische Konzept des Filmwerkes abstimmen.<\/p><p>Nach Ma\u00dfgabe der Regisseurin bzw. der Produzentin k\u00f6nnen diese Vorentw\u00fcrfe auch den Redaktionen auftraggebender Sender vorgestellt werden.<\/p><p>Die Kost\u00fcmbildnerin erstellt eine vorl\u00e4ufige Kostensch\u00e4tzung und bespricht sich mit der Produktionsleitung \u00fcber den Kost\u00fcmetat bzw. notwendige und zu diesem Zeitpunkt noch m\u00f6gliche Anpassungen und Einsparungen, z.B. die Anzahl zu bekleidender Statistinnen, Stuntleute, Doubles o.\u00e4. betreffend.<\/p><p>Je nach Umfang des Projektes nimmt das Team der Kost\u00fcmabteilung seine Arbeit auf: Assistentinnen sind die n\u00e4chsten Mitarbeiterinnen der Kost\u00fcmbildnerin, \u00fcbernehmen den gr\u00f6\u00dften Teil der Organisation in der Kost\u00fcmabteilung, fungieren als Schnittstelle zu den anderen Departments und sind der Kost\u00fcmbildnerin wichtige Unterst\u00fctzung im kreativen Prozess des Kost\u00fcmbildes und dessen Umsetzung.<\/p><p>Costume Supervisor leiten bei gro\u00dfen Projekten die Kost\u00fcmabteilung logistisch und organisatorisch, dokumentieren und \u00fcberwachen das Budget.<\/p><p>Die praktische Umsetzung des Kost\u00fcmkonzeptes hat, je nach Art und Spielzeit des Projektes, unterschiedliche Schwerpunkte. Die Kost\u00fcmbildnerin leiht und kauft, f\u00e4rbt und patiniert, zerst\u00f6rt und repariert, besucht Flohm\u00e4rkte und l\u00e4sst anfertigen.<\/p><p>In jedem Falle: man entwirft, sucht, findet, kombiniert Stoffe, Einzelteile, ganze Kost\u00fcme, Accessoires, Schuhe. Die Kost\u00fcmbildnerin bespricht sich mit den Schauspielerinnenn \u00fcber deren k\u00f6rperliche, fig\u00fcrliche Eigenheiten sowie die Eigenheiten der Rolle, \u00fcberpr\u00fcft vor, w\u00e4hrend und nach den Anproben die Wirkung und Zusammenstellung der Kost\u00fcmteile, entwickelt Ideen weiter, addiert, komplettiert und rundet das Gesamtbild St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck ab.<\/p><p>Die Kost\u00fcmanproben geh\u00f6ren mithin zum spannendsten und dynamischsten Teil der Kreativarbeit, haben in ihrem Verlauf und in ihrem Ergebnis Einfluss auf Dramaturgie der Geschichte und Rollenfindung der Figuren. Das Kleidungsst\u00fcck wird zum Kost\u00fcm, die Ganzheit der Kost\u00fcme zum Kost\u00fcmbild, wenn mit den Personen, dem Szenenbild, der Inszenierung und dem Blickwinkel auf die Szene ein glaubw\u00fcrdiges, homogenes Ganzes entsteht, ohne die Individualit\u00e4t der Charaktere zu verraten.<\/p><p>Diese Glaubw\u00fcrdigkeit der Kost\u00fcme im Spannungsfeld der Figuren und R\u00e4ume wird perfektioniert, indem auch alle Kleinrollen und Statistinnen als wichtige und relevante Vermittler einer Epoche, eines Milieus ausgestaltet und wahrgenommen werden.<\/p><p>Die Kost\u00fcmbildnerin setzt den kreativen Prozess und die laufende Weiterentwicklung am Gesamtbild w\u00e4hrend der gesamten Produktionsdauer fort.<\/p><p>Heutige Produktionsabl\u00e4ufe und Zeitvorgaben erfordern die laufende Weiterarbeit an einem zuvor sorgf\u00e4ltig konzeptionierten Mosaik, das erst mit dem letzten gedrehten Bild und dem letzten angedrehten Kost\u00fcm des Filmwerkes vollst\u00e4ndig ist.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>W\u00e4hrend der Drehzeit:<br \/>Die Kost\u00fcmbildnerin wird ihre Arbeit im Hinblick auf neue Rollen und Drehorte, ge\u00e4nderte Szenen etc. laufend \u00fcberpr\u00fcfen und gegebenenfalls anpassen oder ihrerseits auf eine n\u00f6tige Anpassung in einem anderen Bereich hinwirken.<\/p><p>Jeder Vorgang in Bezug auf die Beschaffung der Kost\u00fcme, sei es Kauf oder Miete, muss durch Unterlagen wie Liefer- oder R\u00fccklieferscheine, Kaufbelege, Verbleibnachweise etc. l\u00fcckenlos nachvollziehbar und belegbar sein. Abgedrehte und nicht mehr ben\u00f6tigte Kost\u00fcme werden, wenn m\u00f6glich, laufend zur\u00fcckgeliefert.<\/p><p>Die Kost\u00fcmbildnerin gibt der Produktion fortlaufend Auskunft \u00fcber den Stand der Kosten in ihrer Abteilung und weist rechtzeitig auf eine drohende \u00dcberschreitung des Etats hin. Sie wird bem\u00fcht sein, in allen Schwierigkeiten auf L\u00f6sungen im Dialog mit der Produktion und im Sinne der Qualit\u00e4t des Filmwerkes hinzuarbeiten.<\/p><p>Die Kost\u00fcmbildnerin unterst\u00fctzt die Produktion nach bestem Wissen bei der Einhaltung der Arbeitsrechts- und Arbeitsschutzvorschriften in der Kost\u00fcmabteilung und ist gehalten, sich selbst und ihre bei der Produktion besch\u00e4ftigten Kolleginnen und Mitarbeiterinnen f\u00fcr alle Belange der Arbeitssicherheit zu sensibilisieren.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Nach dem Dreh:<br \/>Der aufgebaute Betrieb muss innerhalb kurzer Zeit wieder aufgel\u00f6st werden; geliehene Kost\u00fcme werden gegebenenfalls aufgearbeitet und zur\u00fcckgeliefert, fehlende Kost\u00fcme ersetzt, Lieferscheine und Rechnungen der Fundi \u00fcberpr\u00fcft und abgezeichnet. Der eventuelle Verkauf von Kost\u00fcmen wird \u00fcberwacht und aufgelistet. Noch brauchbare Kost\u00fcme werden gereinigt in einen produktionseigenen Fundus eingelagert, mit genauer Dokumentation an die Auftragssenderin geschickt oder in Absprache mit der Produktion verkauft bzw. einem karitativen Zweck zugef\u00fchrt. Stark patinierte oder benutzte Kleidung, W\u00e4sche oder anderweitig nicht weiterverwendbare Artikel werden entsorgt. Im Falle zu erwartender Nachdreharbeiten sind die entsprechenden Kost\u00fcme gesondert zu verwahren. Die Maschinen, Fahrzeuge und Hilfsmittel der Kost\u00fcmabteilung werden je nach ihrer Herkunft zur\u00fcckgeliefert.<\/p><p>Meist zum Schluss wird die letzte noch offene Teilabrechnung des Kost\u00fcmetats vorgenommen, das Verrechnungsgeldkonto wird von der Filmgesch\u00e4ftsf\u00fchrung ausgeglichen. Die Kost\u00fcmbildnerin h\u00e4ndigt der Produktion einen Endkostenstand bzw. eine Auflistung der Anzahl und H\u00f6he noch ausstehender Rechnungen aus.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>AUSBILDUNG<br \/>Die Berufsbezeichnung Kost\u00fcmbildnerin ist nach wie vor weder staatlich anerkannt noch gesetzlich gesch\u00fctzt. Die meisten Kost\u00fcmbildnerinnen haben eine Ausbildung in einem artverwandten gestalterischen Beruf durchlaufen, etwa in einer Berufsfachschule oder Fachhochschule im Bereich Mode bzw. Design oder sie haben eine handwerkliche Ausbildung zum Damen- oder Herrenschneider bis zur Gewandmeisterei absolviert.<\/p><p>Verschiedene Kunsthochschulen bieten Studieng\u00e4nge f\u00fcr B\u00fchnenbild und\/oder Kost\u00fcmbild an; seit einigen Jahren gibt es auch Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten zur Kost\u00fcmbildnerin zus\u00e4tzlich zu einer bereits absolvierten Berufsausbildung.<\/p><p>Letztlich sind praktische Erfahrungen als Garderobiere am Filmset und eine geraume Zeit als Assistenz an der Seite einer erfahrenen Kost\u00fcmbildnerin durch nichts zu ersetzen. Sie gew\u00e4hrleisten eine solide Basis f\u00fcr die weitere Entwicklung und die M\u00f6glichkeit, einen gr\u00fcndlichen Einblick in die Anforderungen dieses Berufes zu nehmen.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>\u00a0<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"project_category":[12],"project_tag":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/project\/254"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/project"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/types\/project"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=254"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/project\/254\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":748,"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/project\/254\/revisions\/748"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/media\/689"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=254"}],"wp:term":[{"taxonomy":"project_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/project_category?post=254"},{"taxonomy":"project_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/project_tag?post=254"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}