{"id":307,"date":"2018-02-16T17:27:12","date_gmt":"2018-02-16T16:27:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/?post_type=project&#038;p=307"},"modified":"2018-10-08T19:10:16","modified_gmt":"2018-10-08T17:10:16","slug":"szenenbildnerin-filmarchitektin","status":"publish","type":"project","link":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/project\/szenenbildnerin-filmarchitektin\/","title":{"rendered":"Szenenbildnerin \/ Filmarchitektin"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section bb_built=&#8220;1&#8243;][et_pb_row][et_pb_column type=&#8220;2_3&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.0.100&#8243; background_layout=&#8220;light&#8220;]<\/p>\n<h2>Szenenbildnerin \/ Filmarchitektin<\/h2>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_image _builder_version=&#8220;3.0.100&#8243; src=&#8220;http:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/SzenenbildnerinWoeppermannLicht.jpg&#8220; show_in_lightbox=&#8220;off&#8220; url_new_window=&#8220;off&#8220; use_overlay=&#8220;off&#8220; always_center_on_mobile=&#8220;on&#8220; force_fullwidth=&#8220;off&#8220; show_bottom_space=&#8220;on&#8220; \/][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_3&#8243;][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#8220;3.0.100&#8243; background_layout=&#8220;light&#8220;]<\/p>\n<p>Die Szenenbildnerin ist die k\u00fcnstlerisch und konzeptionell eigenverantwortliche Gestalterin des r\u00e4umlich-visuellen Erscheinungsbilds eines Filmwerks. Durch die von ihr in Szene gesetzten Landschaften, R\u00e4ume und Gegenst\u00e4nde verbildlicht sie die einer Geschichte innewohnenden Emotionen. Das T\u00e4tigkeitsfeld der Szenenbildnerin umfasst alle Bereiche der Gestaltung szenischer R\u00e4ume von Film und Fernsehen.<\/p>\n<p>Die Szenenbildnerin arbeitet eigensch\u00f6pferisch und eigenverantwortlich an der Gestaltung eines Filmes, indem sie den Raum f\u00fcr das Spiel der Schauspielerinnen und die Bewegung der Kamera kreiert. Das Ergebnis dieses kreativen Prozesses dr\u00fcckt sich nicht nur im Aussehen eines Filmes, sondern ebenso in dessen atmosph\u00e4rischer Stimmung aus. Ihre szenischen Entw\u00fcrfe vermitteln zwischen Kost\u00fcmbildnerin, Regisseurin und Kamerafrau auf der einen Seite, und der Produktionsrealit\u00e4t (Finanzierung, Verf\u00fcgbarkeit von Ressourcen, etc.) andererseits.<\/p>\n<p>Das Szenenbild reflektiert die Emotion und Stimmung der einzelnen Szenen und \u00fcbertr\u00e4gt diese in die Gestaltung der R\u00e4ume; hierbei hat das Bild nicht nur den geographischen, kulturellen und geschichtlichen Hintergrund der sozialen Lage der Charaktere abzubilden, sondern auch ihre psychische Dimension auszudr\u00fccken. Neben der Interpretation des Gehalts der einzelnen Szenen, gibt die Szenenbildnerin vor allem dem gesamten Filmwerk ein in sich schl\u00fcssiges Erscheinungsbild, das sie \u00fcber den gesamten Produktionsprozess im Auge behalten muss.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_accordion _builder_version=&#8220;3.0.100&#8243;][et_pb_accordion_item _builder_version=&#8220;3.0.100&#8243; title=&#8220;AUFGABEN&#8220; use_background_color_gradient=&#8220;off&#8220; background_color_gradient_start=&#8220;#2b87da&#8220; background_color_gradient_end=&#8220;#29c4a9&#8243; background_color_gradient_type=&#8220;linear&#8220; background_color_gradient_direction=&#8220;180deg&#8220; background_color_gradient_direction_radial=&#8220;center&#8220; background_color_gradient_start_position=&#8220;0%&#8220; background_color_gradient_end_position=&#8220;100%&#8220; background_color_gradient_overlays_image=&#8220;off&#8220; parallax=&#8220;off&#8220; parallax_method=&#8220;on&#8220; background_size=&#8220;cover&#8220; background_position=&#8220;center&#8220; background_repeat=&#8220;no-repeat&#8220; background_blend=&#8220;normal&#8220; allow_player_pause=&#8220;off&#8220; background_video_pause_outside_viewport=&#8220;on&#8220; text_shadow_style=&#8220;none&#8220; box_shadow_style=&#8220;none&#8220;]<\/p>\n<p>Jeder Film stellt unterschiedliche Anforderungen. Deshalb liegt es in der Verantwortung der Szenenbildnerin, ihr Team f\u00fcr einen reibungslosen Ablauf des jeweiligen Projektes zusammenzustellen. F\u00fcr die Gr\u00f6\u00dfe eines Art Departments gibt es keine allgemeing\u00fcltige Regel. Die zu erz\u00e4hlende Geschichte, ihr Umfang und deren Anforderungen, erfordern flexible Teamzusammenstellungen.<\/p>\n<p><strong>Das Art Department mit seinen wichtigsten Positionen:<\/strong><br \/>\nSzenenbildnerin (Productiondesignerin)<br \/>\nSzenenbildassistentin<br \/>\nArt Director<br \/>\nTechnische Zeichnerin<br \/>\nIllustratorin<br \/>\nGrafikerin<br \/>\nRequisiteurin Au\u00dfen\/ Innen<br \/>\nRequisitenfahrerin<br \/>\nSetdecorator<br \/>\nSetdresserin<br \/>\nBaub\u00fchne am Set<br \/>\nLocationscout<\/p>\n<p><strong>Auftragserteilung und Arbeitsbeginn:<\/strong><br \/>\nIn der Regel spricht eine Herstellungsleiterin oder Regisseurin eine Szenenbildnerin an, um sie f\u00fcr ein Projekt zu gewinnen. Nach dem ersten Lesen des Drehbuches oder des Treatments wird die Szenenbildnerin ein Gespr\u00e4ch mit der Produzentin \u00fcber den Arbeitszeitraum und Vertragsdetails f\u00fchren. Daneben werden der ben\u00f6tigte Aufwand und die Gr\u00f6\u00dfe des Art Departments besprochen.<\/p>\n<p>Auch wenn als Arbeitsgrundlage zu dieser Zeit meist ein Treatment oder eine Fr\u00fchfassung des Buches dient, ben\u00f6tigt die Produzentin Angaben \u00fcber die zu erwartenden Kosten des Szenenbilds. Ist die Szenenbildnerin rechtzeitig in das Filmprojekt eingebunden, k\u00f6nnen auf Grund ihrer Einsch\u00e4tzungen noch wesentliche Optimierungen zur Realisierung des Projektes erzielt werden.<\/p>\n<p><strong>Arbeitsvorbereitung und Recherche:<\/strong><br \/>\nDas Szenenbild ist neben dem Kost\u00fcmbild das formgebende Element f\u00fcr die Darstellung der Epochen und des zeitlichen Kontexts, in dem die Filmhandlung spielen soll. Aus dem Studium des Drehbuches, seinem Text und Subtext l\u00e4sst sich ein Anforderungskatalog entwickeln, mit dem Ziel, die Handlungs- und Spannungsb\u00f6gen und die Figurenzeichnungen szenisch zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Konkret werden zun\u00e4chst Motivlisten angelegt, Set Beschreibungen, Quellenstudien und Recherchen f\u00fcr die szenische Ausstattung gemacht. Historische und soziale Hintergr\u00fcnde zum Filmthema werden analysiert und erste Entw\u00fcrfe angefertigt.<\/p>\n<p><strong>Entwurf und Konzept:<\/strong><br \/>\nDie Architektin plant und errichtet Geb\u00e4ude f\u00fcr eine zweckm\u00e4\u00dfige Nutzung. Die Szenenbildnerin plant und erschafft R\u00e4ume und Landschaften im Hinblick auf ihre Stimmung und Atmosph\u00e4re. Erste Vorentw\u00fcrfe sind die fr\u00fcheste konkrete Sichtbarmachung der im Drehbuch noch abstrakten filmischen R\u00e4ume. Sie dokumentieren die k\u00fcnstlerische Konzeption der Szenenbildnerin und dienen als anschauliche Diskussionsgrundlage zwischen Szenenbild, Regie und Kamera.<\/p>\n<p><strong>Motivsuche:<\/strong><br \/>\nDie Organisation der Suche nach den geeigneten Drehorten geh\u00f6rt mit zu den ersten Aufgaben der Szenenbildnerin. Die Auswahl der geeigneten Motive erfolgt nach k\u00fcnstlerischen und technischen Gesichtspunkten. Die Szenenbildnerin muss \u00fcber ein k\u00fcnstlerisch geschultes Auge verf\u00fcgen, um in genauer Kenntnis des Drehbuches fr\u00fchzeitig entscheiden zu k\u00f6nnen, ob sich Szenen am vorgeschlagenen Motiv realisieren lassen. Sie beurteilt, inwiefern das Motiv die ANFORDERUNGEN mit sich bringt, nach Umbau und Gestaltung filmisch tauglich zu sein. Dazu kommt ihre Einsch\u00e4tzung bez\u00fcglich der Realisierbarkeit in produktionstechnischer Hinsicht (Logistik, technischer Aufwand, Kosten) und die Beurteilung der Realisierungsm\u00f6glichkeiten von digitalen Effekten (VFX).<br \/>\nAnhand von Skizzen, Modellen und Pl\u00e4nen lassen sich m\u00f6gliche Einstellungen visualisieren und im Vorfeld mit der Regisseurin besprechen.<\/p>\n<p><strong>Ausf\u00fchrungsplanung:<\/strong><br \/>\nMit der Festlegung der Drehorte werden die Szenenbildentw\u00fcrfe auf Grundlage der Vorentw\u00fcrfe ausgearbeitet. Diese Arbeit umfasst vollst\u00e4ndige und ma\u00dfst\u00e4bliche Konstruktionszeichnungen in einer, den jeweiligen Bauten entsprechenden, Detailgenauigkeit. F\u00fcr Spezialkonstruktionen und Kl\u00e4rung notwendiger ingenieurbautechnischer Fragestellungen, wie Statik und Standsicherheit, werden<br \/>\nSonderfachleute eingeschaltet. Alle Ausf\u00fchrungs\u00fcberlegungen erfolgen unter Beachtung gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Wirtschaftlichkeit und unter Wahrung der h\u00f6chstm\u00f6glichen k\u00fcnstlerischen Qualit\u00e4t.<\/p>\n<p><strong>Analoge und digitale Tricktechnik:<\/strong><br \/>\nMit der Weiterentwicklung der Filmtechnik ist neben klassischer analoger Trickeffekte die Kenntnis von VFX (Visual Effects) und CGI (Computer Generated Imagery) f\u00fcr die Szenenbildnerin unerl\u00e4sslich. Selbst bei kleineren Fernsehfilmen wird es mehr und mehr \u00fcblich mit computergenerierten Elementen zu arbeiten. Oft werden so zum Beispiel Hintergr\u00fcnde erg\u00e4nzt, Geb\u00e4ude ver\u00e4ndert oder Wetterstimmungen bestimmt. Die Szenenbildnerin muss die technischen M\u00f6glichkeiten kennen, um den VFX Technikern die Idee des Gesamten vermitteln zu k\u00f6nnen und zwar so, dass die Kontinuit\u00e4t ihres Gestaltungskonzepts gewahrt bleibt.<\/p>\n<p><strong>Realisation:<\/strong><br \/>\nDie Szenenbildnerin \u00fcberwacht die Ausf\u00fchrungsqualit\u00e4t und den termingerechten Arbeitsfortschritt aller f\u00fcr den Film notwendigen szenischen Arbeiten. Die kontinuierliche Optimierung der Arbeitsprozesse ist unerl\u00e4sslich.<\/p>\n<p><strong>Einrichtung und Requisiten:<\/strong><br \/>\nDie von der Szenenbildnerin konzeptionierte Einrichtung eines Raums und die millieuspezifische Auswahl an Requisiten sind zentrale Bestandteile der Dekoration. Sie geh\u00f6ren zur filmischen Bildsprache, schaffen Atmosph\u00e4re und dienen der Glaubw\u00fcrdigkeit der Charaktere.<\/p>\n<p><strong>Kostensch\u00e4tzung und Kostenkontrolle:<\/strong><br \/>\nDie Szenenbildnerin verwaltet einen Etat, der \u00fcblicherweise bei 10 bis 20 % der gesamten Produktionskosten liegt. Bei aufw\u00e4ndigeren Filmen kann dieser Prozentsatz um ein Vielfaches h\u00f6her liegen. Neben der Kost\u00fcmbildnerin ist die Szenenbildnerin die einzige am Filmwerk beteiligte Kreative, der verantwortlich einen eigenen Etat verwaltet. Da das Szenenbild einen Gro\u00dfteil des Gesamtbudgets ausmacht, ist eine effiziente Kostensch\u00e4tzung und Kontrolle unabdinglich. Es bedarf genauer Planung. Keine noch so gute Kalkulation kann alle Unabw\u00e4gbarkeiten des Filmgesch\u00e4fts im Vorfeld einbeziehen. Ein seri\u00f6s aufgestelltes Planungs- und Ausf\u00fchrungsteam schafft gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Effizienz im Bereich der Aufgabenverteilung und Kostenkontrolle.<\/p>\n<p><strong>Dreharbeiten:<\/strong><br \/>\nAm Drehort ist die Szenenbildnerin verantwortlich f\u00fcr letzte Anpassungen der Dekoration. Sie leitet die Arbeit der Requisiteurinnen, des Set Decorators und Set Dresserinnen. Sie stellt sicher, dass die realistische Umsetzung der dramaturgisch notwendigen Atmosph\u00e4re gew\u00e4hrleistet ist. Parallel dazu gilt es f\u00fcr die folgenden Motive den Vorbau zu \u00fcberwachen und f\u00fcr eine dem Drehplan entsprechende Fertigstellung zu sorgen. Im weiteren Verlauf der Dreharbeiten ist der Abbau der Dekorationen und R\u00fcckbau der Motive zu organisieren und zu kontrollieren.<\/p>\n<p><strong>Abwicklung:<\/strong><br \/>\nDie Szenenbildnerin hat nach Abschluss der Dreharbeiten den von ihr verwalteten Etat in einem finalen Kostenstand darzustellen. Dem voran geht der R\u00fcckbau der Motive inklusive der R\u00fccklieferung s\u00e4mtlicher M\u00f6bel und Requisiten sowie die Einholung und Pr\u00fcfung der noch ausstehenden Rechnungen. Abschlie\u00dfend gilt es gestalterisch relevante Informationen den an der Postproduktion Beteiligten zu vermitteln.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item _builder_version=&#8220;3.0.100&#8243; title=&#8220;ANFORDERUNGEN&#8220; use_background_color_gradient=&#8220;off&#8220; background_color_gradient_start=&#8220;#2b87da&#8220; background_color_gradient_end=&#8220;#29c4a9&#8243; background_color_gradient_type=&#8220;linear&#8220; background_color_gradient_direction=&#8220;180deg&#8220; background_color_gradient_direction_radial=&#8220;center&#8220; background_color_gradient_start_position=&#8220;0%&#8220; background_color_gradient_end_position=&#8220;100%&#8220; background_color_gradient_overlays_image=&#8220;off&#8220; parallax=&#8220;off&#8220; parallax_method=&#8220;on&#8220; background_size=&#8220;cover&#8220; background_position=&#8220;center&#8220; background_repeat=&#8220;no-repeat&#8220; background_blend=&#8220;normal&#8220; allow_player_pause=&#8220;off&#8220; background_video_pause_outside_viewport=&#8220;on&#8220; text_shadow_style=&#8220;none&#8220; box_shadow_style=&#8220;none&#8220;]<\/p>\n<p>Gute Allgemeinbildung, technisches Verst\u00e4ndnis und Stilgef\u00fchl sind erstrebenswerte pers\u00f6nliche ANFORDERUNGEN. Die Kenntnisse von Aufnahmetechnik und Aufnahmematerial, klassischer als auch digitaler (Trick) Technik und Nachbearbeitung sind dabei ebenso wichtig wie Kenntnisse von Grundlagen der Dramaturgie und der filmischen Szenenaufl\u00f6sung. Kenntnisse der Architektur, Kultur und Millieukunde sind Voraussetzung f\u00fcr eine authentische Darstellung der jeweiligen Epoche und des Filmgenres.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][et_pb_accordion_item _builder_version=&#8220;3.0.100&#8243; title=&#8220;AUSBILDUNG&#8220; use_background_color_gradient=&#8220;off&#8220; background_color_gradient_start=&#8220;#2b87da&#8220; background_color_gradient_end=&#8220;#29c4a9&#8243; background_color_gradient_type=&#8220;linear&#8220; background_color_gradient_direction=&#8220;180deg&#8220; background_color_gradient_direction_radial=&#8220;center&#8220; background_color_gradient_start_position=&#8220;0%&#8220; background_color_gradient_end_position=&#8220;100%&#8220; background_color_gradient_overlays_image=&#8220;off&#8220; parallax=&#8220;off&#8220; parallax_method=&#8220;on&#8220; background_size=&#8220;cover&#8220; background_position=&#8220;center&#8220; background_repeat=&#8220;no-repeat&#8220; background_blend=&#8220;normal&#8220; allow_player_pause=&#8220;off&#8220; background_video_pause_outside_viewport=&#8220;on&#8220; text_shadow_style=&#8220;none&#8220; box_shadow_style=&#8220;none&#8220;]<\/p>\n<p>Anders als die Berufsbezeichnung \u201eArchitektin\u201c ist die Berufsbezeichnung \u201eSzenenbildnerin\u201c nicht gesetzlich gesch\u00fctzt. Szenenbildnerinnen haben meist eine Ausbildung in einem artverwandten k\u00fcnstlerisch-technischen Beruf absolviert, wie Architektur oder Innenarchitektur, oder sie kommen aus einer der freien K\u00fcnste wie Malerei und Bildhauerei.<\/p>\n<p>Der klassische Weg in die Berufsbranche war lange Zeit nur der Quereinstieg, beginnend als Praktikantin \u00fcber einige Assistenzen bei einer Szenenbildnerin, bis hin zu kleineren selbst durchgef\u00fchrten Filmen. Erst seit ca. 20 Jahren gibt es Studieng\u00e4nge an verschiedenen Hochschulen in Deutschland sowie private Fortbildungsinstitutionen.<\/p>\n<p>Die Ausbildungsst\u00e4tten setzen h\u00e4ufig zumindest ein abgeschlossenes Grundstudium in artverwandten Bereichen voraus. Nach Abschluss eines Studienganges ist das Sammeln von praktischer Erfahrung im Produktionsalltag unumg\u00e4nglich.<\/p>\n<p>[\/et_pb_accordion_item][\/et_pb_accordion][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><div class=\"et_pb_row et_pb_row_0 et_pb_row_empty\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div> Szenenbildnerin \/ Filmarchitektin <div class=\"et_pb_row et_pb_row_1 et_pb_row_empty\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div> Die Szenenbildnerin ist die k\u00fcnstlerisch und konzeptionell eigenverantwortliche Gestalterin des r\u00e4umlich-visuellen Erscheinungsbilds eines Filmwerks. Durch die von ihr in Szene gesetzten Landschaften, R\u00e4ume und Gegenst\u00e4nde verbildlicht sie die einer Geschichte innewohnenden Emotionen. Das T\u00e4tigkeitsfeld der Szenenbildnerin umfasst alle Bereiche der Gestaltung szenischer R\u00e4ume von Film und Fernsehen. 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Das Ergebnis dieses kreativen Prozesses dr\u00fcckt sich nicht nur im Aussehen eines Filmes, sondern ebenso in dessen atmosph\u00e4rischer Stimmung aus. Ihre szenischen Entw\u00fcrfe vermitteln zwischen Kost\u00fcmbildnerin, Regisseurin und Kamerafrau auf der einen Seite, und der Produktionsrealit\u00e4t (Finanzierung, Verf\u00fcgbarkeit von Ressourcen, etc.) andererseits.<\/p><p>Das Szenenbild reflektiert die Emotion und Stimmung der einzelnen Szenen und \u00fcbertr\u00e4gt diese in die Gestaltung der R\u00e4ume; hierbei hat das Bild nicht nur den geographischen, kulturellen und geschichtlichen Hintergrund der sozialen Lage der Charaktere abzubilden, sondern auch ihre psychische Dimension auszudr\u00fccken. Neben der Interpretation des Gehalts der einzelnen Szenen, gibt die Szenenbildnerin vor allem dem gesamten Filmwerk ein in sich schl\u00fcssiges Erscheinungsbild, das sie \u00fcber den gesamten Produktionsprozess im Auge behalten muss.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>AUFGABEN<br \/>Jeder Film stellt unterschiedliche Anforderungen. Deshalb liegt es in der Verantwortung der Szenenbildnerin, ihr Team f\u00fcr einen reibungslosen Ablauf des jeweiligen Projektes zusammenzustellen. F\u00fcr die Gr\u00f6\u00dfe eines Art Departments gibt es keine allgemeing\u00fcltige Regel. Die zu erz\u00e4hlende Geschichte, ihr Umfang und deren Anforderungen, erfordern flexible Teamzusammenstellungen.<\/p><p>Das Art Department mit seinen wichtigsten Positionen:<br \/>Szenenbildnerin (Productiondesignerin)<br \/>Szenenbildassistentin<br \/>Art Director<br \/>Technische Zeichnerin<br \/>Illustratorin<br \/>Grafikerin<br \/>Requisiteurin Au\u00dfen\/ Innen<br \/>Requisitenfahrerin<br \/>Setdecorator<br \/>Setdresserin<br \/>Baub\u00fchne am Set<br \/>Locationscout<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Auftragserteilung und Arbeitsbeginn:<br \/>In der Regel spricht eine Herstellungsleiterin oder Regisseurin eine Szenenbildnerin an, um sie f\u00fcr ein Projekt zu gewinnen. Nach dem ersten Lesen des Drehbuches oder des Treatments wird die Szenenbildnerin ein Gespr\u00e4ch mit der Produzentin \u00fcber den Arbeitszeitraum und Vertragsdetails f\u00fchren. Daneben werden der ben\u00f6tigte Aufwand und die Gr\u00f6\u00dfe des Art Departments besprochen.<\/p><p>Auch wenn als Arbeitsgrundlage zu dieser Zeit meist ein Treatment oder eine Fr\u00fchfassung des Buches dient, ben\u00f6tigt die Produzentin Angaben \u00fcber die zu erwartenden Kosten des Szenenbilds. Ist die Szenenbildnerin rechtzeitig in das Filmprojekt eingebunden, k\u00f6nnen auf Grund ihrer Einsch\u00e4tzungen noch wesentliche Optimierungen zur Realisierung des Projektes erzielt werden.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Arbeitsvorbereitung und Recherche:<br \/>Das Szenenbild ist neben dem Kost\u00fcmbild das formgebende Element f\u00fcr die Darstellung der Epochen und des zeitlichen Kontexts, in dem die Filmhandlung spielen soll. Aus dem Studium des Drehbuches, seinem Text und Subtext l\u00e4sst sich ein Anforderungskatalog entwickeln, mit dem Ziel, die Handlungs- und Spannungsb\u00f6gen und die Figurenzeichnungen szenisch zu unterst\u00fctzen.<\/p><p>Konkret werden zun\u00e4chst Motivlisten angelegt, Set Beschreibungen, Quellenstudien und Recherchen f\u00fcr die szenische Ausstattung gemacht. Historische und soziale Hintergr\u00fcnde zum Filmthema werden analysiert und erste Entw\u00fcrfe angefertigt.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Entwurf und Konzept:<br \/>Die Architektin plant und errichtet Geb\u00e4ude f\u00fcr eine zweckm\u00e4\u00dfige Nutzung. Die Szenenbildnerin plant und erschafft R\u00e4ume und Landschaften im Hinblick auf ihre Stimmung und Atmosph\u00e4re. Erste Vorentw\u00fcrfe sind die fr\u00fcheste konkrete Sichtbarmachung der im Drehbuch noch abstrakten filmischen R\u00e4ume. Sie dokumentieren die k\u00fcnstlerische Konzeption der Szenenbildnerin und dienen als anschauliche Diskussionsgrundlage zwischen Szenenbild, Regie und Kamera.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Motivsuche:<br \/>Die Organisation der Suche nach den geeigneten Drehorten geh\u00f6rt mit zu den ersten Aufgaben der Szenenbildnerin. Die Auswahl der geeigneten Motive erfolgt nach k\u00fcnstlerischen und technischen Gesichtspunkten. Die Szenenbildnerin muss \u00fcber ein k\u00fcnstlerisch geschultes Auge verf\u00fcgen, um in genauer Kenntnis des Drehbuches fr\u00fchzeitig entscheiden zu k\u00f6nnen, ob sich Szenen am vorgeschlagenen Motiv realisieren lassen. Sie beurteilt, inwiefern das Motiv die ANFORDERUNGEN mit sich bringt, nach Umbau und Gestaltung filmisch tauglich zu sein. Dazu kommt ihre Einsch\u00e4tzung bez\u00fcglich der Realisierbarkeit in produktionstechnischer Hinsicht (Logistik, technischer Aufwand, Kosten) und die Beurteilung der Realisierungsm\u00f6glichkeiten von digitalen Effekten (VFX).<br \/>Anhand von Skizzen, Modellen und Pl\u00e4nen lassen sich m\u00f6gliche Einstellungen visualisieren und im Vorfeld mit der Regisseurin besprechen.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Ausf\u00fchrungsplanung:<br \/>Mit der Festlegung der Drehorte werden die Szenenbildentw\u00fcrfe auf Grundlage der Vorentw\u00fcrfe ausgearbeitet. Diese Arbeit umfasst vollst\u00e4ndige und ma\u00dfst\u00e4bliche Konstruktionszeichnungen in einer, den jeweiligen Bauten entsprechenden, Detailgenauigkeit. F\u00fcr Spezialkonstruktionen und Kl\u00e4rung notwendiger ingenieurbautechnischer Fragestellungen, wie Statik und Standsicherheit, werden<br \/>Sonderfachleute eingeschaltet. Alle Ausf\u00fchrungs\u00fcberlegungen erfolgen unter Beachtung gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Wirtschaftlichkeit und unter Wahrung der h\u00f6chstm\u00f6glichen k\u00fcnstlerischen Qualit\u00e4t.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Analoge und digitale Tricktechnik:<br \/>Mit der Weiterentwicklung der Filmtechnik ist neben klassischer analoger Trickeffekte die Kenntnis von VFX (Visual Effects) und CGI (Computer Generated Imagery) f\u00fcr die Szenenbildnerin unerl\u00e4sslich. Selbst bei kleineren Fernsehfilmen wird es mehr und mehr \u00fcblich mit computergenerierten Elementen zu arbeiten. Oft werden so zum Beispiel Hintergr\u00fcnde erg\u00e4nzt, Geb\u00e4ude ver\u00e4ndert oder Wetterstimmungen bestimmt. Die Szenenbildnerin muss die technischen M\u00f6glichkeiten kennen, um den VFX Technikern die Idee des Gesamten vermitteln zu k\u00f6nnen und zwar so, dass die Kontinuit\u00e4t ihres Gestaltungskonzepts gewahrt bleibt.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Realisation:<br \/>Die Szenenbildnerin \u00fcberwacht die Ausf\u00fchrungsqualit\u00e4t und den termingerechten Arbeitsfortschritt aller f\u00fcr den Film notwendigen szenischen Arbeiten. Die kontinuierliche Optimierung der Arbeitsprozesse ist unerl\u00e4sslich.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Einrichtung und Requisiten:<br \/>Die von der Szenenbildnerin konzeptionierte Einrichtung eines Raums und die millieuspezifische Auswahl an Requisiten sind zentrale Bestandteile der Dekoration. Sie geh\u00f6ren zur filmischen Bildsprache, schaffen Atmosph\u00e4re und dienen der Glaubw\u00fcrdigkeit der Charaktere.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Kostensch\u00e4tzung und Kostenkontrolle:<br \/>Die Szenenbildnerin verwaltet einen Etat, der \u00fcblicherweise bei 10 bis 20 % der gesamten Produktionskosten liegt. Bei aufw\u00e4ndigeren Filmen kann dieser Prozentsatz um ein Vielfaches h\u00f6her liegen. Neben der Kost\u00fcmbildnerin ist die Szenenbildnerin die einzige am Filmwerk beteiligte Kreative, der verantwortlich einen eigenen Etat verwaltet. Da das Szenenbild einen Gro\u00dfteil des Gesamtbudgets ausmacht, ist eine effiziente Kostensch\u00e4tzung und Kontrolle unabdinglich. Es bedarf genauer Planung. Keine noch so gute Kalkulation kann alle Unabw\u00e4gbarkeiten des Filmgesch\u00e4fts im Vorfeld einbeziehen. Ein seri\u00f6s aufgestelltes Planungs- und Ausf\u00fchrungsteam schafft gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Effizienz im Bereich der Aufgabenverteilung und Kostenkontrolle.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Dreharbeiten:<br \/>Am Drehort ist die Szenenbildnerin verantwortlich f\u00fcr letzte Anpassungen der Dekoration. Sie leitet die Arbeit der Requisiteurinnen, des Set Decorators und Set Dresserinnen. Sie stellt sicher, dass die realistische Umsetzung der dramaturgisch notwendigen Atmosph\u00e4re gew\u00e4hrleistet ist. Parallel dazu gilt es f\u00fcr die folgenden Motive den Vorbau zu \u00fcberwachen und f\u00fcr eine dem Drehplan entsprechende Fertigstellung zu sorgen. Im weiteren Verlauf der Dreharbeiten ist der Abbau der Dekorationen und R\u00fcckbau der Motive zu organisieren und zu kontrollieren.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Abwicklung:<br \/>Die Szenenbildnerin hat nach Abschluss der Dreharbeiten den von ihr verwalteten Etat in einem finalen Kostenstand darzustellen. Dem voran geht der R\u00fcckbau der Motive inklusive der R\u00fccklieferung s\u00e4mtlicher M\u00f6bel und Requisiten sowie die Einholung und Pr\u00fcfung der noch ausstehenden Rechnungen. Abschlie\u00dfend gilt es gestalterisch relevante Informationen den an der Postproduktion Beteiligten zu vermitteln.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>ANFORDERUNGEN<br \/>Gute Allgemeinbildung, technisches Verst\u00e4ndnis und Stilgef\u00fchl sind erstrebenswerte pers\u00f6nliche ANFORDERUNGEN. Die Kenntnisse von Aufnahmetechnik und Aufnahmematerial, klassischer als auch digitaler (Trick) Technik und Nachbearbeitung sind dabei ebenso wichtig wie Kenntnisse von Grundlagen der Dramaturgie und der filmischen Szenenaufl\u00f6sung. Kenntnisse der Architektur, Kultur und Millieukunde sind Voraussetzung f\u00fcr eine authentische Darstellung der jeweiligen Epoche und des Filmgenres.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>\u00a0<\/p><p>AUSBILDUNG<br \/>Anders als die Berufsbezeichnung \"Architektin\" ist die Berufsbezeichnung \"Szenenbildnerin\" nicht gesetzlich gesch\u00fctzt. Szenenbildnerinnen haben meist eine Ausbildung in einem artverwandten k\u00fcnstlerisch-technischen Beruf absolviert, wie Architektur oder Innenarchitektur, oder sie kommen aus einer der freien K\u00fcnste wie Malerei und Bildhauerei.<\/p><p>Der klassische Weg in die Berufsbranche war lange Zeit nur der Quereinstieg, beginnend als Praktikantin \u00fcber einige Assistenzen bei einer Szenenbildnerin, bis hin zu kleineren selbst durchgef\u00fchrten Filmen. Erst seit ca. 20 Jahren gibt es Studieng\u00e4nge an verschiedenen Hochschulen in Deutschland sowie private Fortbildungsinstitutionen.<\/p><p>Die Ausbildungsst\u00e4tten setzen h\u00e4ufig zumindest ein abgeschlossenes Grundstudium in artverwandten Bereichen voraus. Nach Abschluss eines Studienganges ist das Sammeln von praktischer Erfahrung im Produktionsalltag unumg\u00e4nglich.<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"project_category":[12],"project_tag":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/project\/307"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/project"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/types\/project"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=307"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/project\/307\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":814,"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/project\/307\/revisions\/814"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/media\/542"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=307"}],"wp:term":[{"taxonomy":"project_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/project_category?post=307"},{"taxonomy":"project_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fc-gloria.at\/filmberufe\/wp-json\/wp\/v2\/project_tag?post=307"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}