Fotos: © Margaret Raspé, ANASTENÁRIA

Anastenària – Das Fest der Feuerläufer von Lagadás (GR/BRD 1978-1985)
Regie, Kamera, Ton, Schnitt, Produktion: Margaret Raspé 2. Kamera: Peter Müller, Super8/bluray, Ton, 90 min, englische Untertitel. Uraufführung Internationales Forum des jungen Films/Berlinale 1985

Die FC Gloria KinoSalons verstehen sich auch als historisches Format, das Arbeiten von Frauen auf die Leinwand bringen möchte, die noch nicht in Wien zu sehen waren. In Kooperation mit SIZE MATTERS . Raum für Kunst & Film und Galerie Emanuel Layr konnten wir den Dokumentarfilm Anastenária – Das Fest der Feuerläufer von Lagadás von Margaret Raspé präsentieren, der erstmals in Österreich zu sehen war. Die Berliner Filmkuratorin Madeleine Bernstorff hat in einer Einführung das Werk von Margaret Raspé vorgestellt.

Im Anschluss gab es ein Gespräch zum Film mit Madeleine Bernstorff sowie den KünstlerInnen und KuratorInnen Adnan Balet Balcinovic und Sasha Pirker, die auch ihren Ausstellungsraum SIZE MATTERS . Raum für Kunst & Film vorstellten.
Moderation: Wilbirg Brainin Donnenberg (Kuratorin FC Gloria Kinosalons, Geschäftsführerin Drehbuchforum Wien).
Danach luden wir wieder zu einem Glas Wein und zu Gesprächen ins Foyer.

Die Berliner Künstlerin Margaret Raspé arbeitet seit Anfang der 1970er-Jahre zu Reproduktion, Ritual, Körperwissen, Ökologie und Alltag. Tagebuchzeichnungen und zwei Filme waren kürzlich in Wien bei SIZE MATTERS – Raum für Kunst und Film zu sehen und bis zum 6.11. 2016 zeigt die Galerie Emanuel Layr acht Filme von Margaret Raspé, die sie mit dem Kamerahelm, einer prothetischen Erweiterung des eigenen Körpers gedreht hat.

Raspés Dokumentarfilm Anastenária – Das Fest der Feuerläufer von Lagadás, eine Super8-Langzeitbeobachtung erzählt das mehrtägige soziale Ritual der Feuerläufer in der Peripherie von Thessaloniki, die sich auf die Ikonen von Konstantin und Helena beziehen. „Der Film ist eine Rekonstruktion … des Rituals aus vielen Teilstücken, die zwischen 1978 und 1983 gedreht wurden. Mir ging es darum ein Erlebnis des Prozesses und der metaphorischen Bilder des Rituals möglich zu machen und so etwas zu transportieren, was dort als energetische Realität hergestellt wird.“ (Margaret Raspé)

14. Oktober 2016, 20 Uhr, Admiral Kino, Burggasse 119, 1070 Wien
Eintritt frei – Anmeldung unter kassa@admiralkino.at

Wir danken dem Admiral Kino und seiner Betreiberin Michaela Englert für die Kooperation sowie Zantho für feine Weine und Sasha Pirker für die Initiative für diesen KinoSalon.

 

Danke an unsere KinoSalon-Förderer:

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 LITERAR MECHANA

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