Stefanie Görtz und Betty Schiel vom Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund/Köln präsentierten drei Filme des Festivals 2013: Zwei performative Kurzfilme (Mademoiselle & Commodity Fetishism) aus dem Themenschwerpunkt EXZESS! und das unterhaltsame Roadmovie Jackie, das den Publikumspreis gewann. FC GLORIA war im Gegenzug im April 2013 mit einem Programm eingeladen und zeigte Filme österreichischer Regisseurinnen.
Moderation: Wilbirg Brainin-Donnenberg

www.frauenfilmfestival.eu/

Mademoiselle
von Emilie Jouvet, Frankreich 2004, Experimentalfilm, 4’
Eine junge Frau findet einen Weg, sich der verbalen Belästigungen von Männern, denen sie täglich ausgesetzt ist, zu entledigen, indem sie die sexistischen Beleidigungen in eine non-verbale Performance verwandelt.

Commodity Fetishism
von Catrine Val, Deutschland 2012, Experimentalfilm, 5’
Commodity Fetishism bewegt sich fließend zwischen Mode und Performance, Kritik und Klamauk. In dem Video verwandelt sich Catrine Val mithilfe von zusammengewürfelten, aber verblüffenden Verkleidungen immer wieder aufs Neue. Dreh- und Angelpunkt ihres Videos ist die Konstruktion.

Jackie
von Antoinette Beumer, NL 2012, 100 ́, OF, engl. und dt. UT
Darstellerinnen: Holly Hunter, Carice van Houten, Jelka van Houten
Ein Anruf stellt Sofies und Daans Welt auf den Kopf: Ihre Mutter Jackie liegt mit Knochenbruch in einem US-Krankenhaus. Die Zwillingsschwestern haben Jackie nie gesehen. Für Daan ist sie „die Eizellen-Lieferantin“, mit der sich ihre schwulen Väter ihren Kinderwunsch erfüllten. Die Schwestern fliegen zu ihrer Mutter, einer verkrachten Althippie-Existenz. Mit Jackies altem Wohnmobil machen sich die drei quer durch New Mexico auf den Weg zum Rehazentrum. Jackie ist ein schräges Roadmovie mit einer tollen Holly Hunter in der Hauptrolle.
www.jackiedefilm.nl/

25. Juni 2013, 20 Uhr, Admiral Kino, Burggasse 119, 1070 Wien

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